Vergleich 2026 · Stand: Oktober 2026

Fakturia vs. Odoo Subscriptions Spezialisierte Abo-Abrechnung oder ERP-Modul?

Ein fairer Vergleich für Unternehmen mit wiederkehrenden Umsätzen – mit Blick auf Funktionsumfang, Deutschland-Spezifika und Kosten. Fakturia-Tarife: Professional (139 €/Monat) und Enterprise (330 €/Monat).

FakturiaVSOdoo Subscriptions
Auf einen Blick

Das Wichtigste im Überblick

Beide Lösungen automatisieren wiederkehrende Rechnungen. Der Unterschied liegt im Ansatz: Odoo Subscriptions ist ein Modul der ERP-Suite Odoo und spielt seine Stärke aus, wenn Verkauf, Rechnungswesen und weitere Prozesse in derselben Suite laufen. Fakturia ist eine spezialisierte Subscription-Management-Software, die den gesamten Abo-Prozess von der Vertragsanlage bis zum Zahlungseingang abdeckt und ohne ERP-Projekt eingeführt wird.

Empfehlung für Abo-Geschäftsmodelle

Fakturia

Made in Germany · Nürnberg · seit 2007
  • Öffentliche Preise: Professional ab 139 €/Monat inkl. 500 Verträge
  • Upgrade/Downgrade mit taggenauer Abrechnung
  • DATEV-Buchungsdatenservice 2.0 inkl. Belegbilder
  • ZUGFeRD & XRechnung seit 2019
  • Mehrstufiges Mahnwesen und Rücklastschrift-Automatik
  • Kundenportal & Kündigungsbutton
  • Kostenfreie, zeitlich unbegrenzte Sandbox
  • Kein ERP: keine Lagerverwaltung, kein Projektmanagement

Odoo Subscriptions

ERP-Modul · Teil der Odoo-Suite
  • Abos zusammen mit Verkauf und Rechnungswesen in einer Suite
  • Wiederkehrende Pläne mit automatischen Rechnungen und Verlängerungen
  • Kundenportal mit Kündigung durch den Kunden
  • Dashboard mit MRR und Lifetime Value
  • Preis je Benutzer plus Einrichtung
  • DATEV über Drittanbieter-Module
  • Proration, Mahnwesen und PRAP nicht öffentlich dokumentiert
Der Kernunterschied

ERP-Modul oder Spezialist?

Ein ERP deckt viele Prozesse ab, verlangt aber Konfiguration und Pflege über alle Module hinweg. Die Abo-Abrechnung ist dort ein Baustein unter vielen. Fakturia konzentriert sich auf den Abo-Prozess: Vertrag anlegen, abrechnen, per Lastschrift oder Online-Zahlung einziehen, mahnen und die Buchhaltung an DATEV übergeben. Wer bereits ein ERP nutzt, kann Fakturia daneben für die Abo-Abrechnung einsetzen; wer noch keines hat, spart sich das ERP-Projekt.

Funktionsvergleich

Feature für Feature

Detaillierter Vergleich der für Abo-Geschäftsmodelle relevanten Funktionen. Wo sich eine Funktion auf den öffentlichen Seiten von Odoo nicht bestätigen lässt, steht „nicht öffentlich dokumentiert“ – das bedeutet nicht zwingend, dass sie fehlt. Der Funktionsumfang von Odoo hängt außerdem von Version, Tarif und Konfiguration ab.

FunktionFakturiaOdoo Subscriptions
Grundmodell
Produktart Spezialisierte Subscription-Management-Software mit Fokus auf den Abrechnungsprozess Modul der ERP-Suite Odooläuft im Verbund mit Verkauf, Rechnungswesen und weiteren Apps
Zielgruppe Unternehmen mit Abo-Geschäft, Schwerpunkt Deutschland Unternehmen, die ein ERP für viele Prozesse einführenAbos als einer von vielen Bausteinen
Einführung Sandbox kostenfrei, unverbindlich, zeitlich unbegrenztPremium-Onboarding optional, einmalig 1.200 € Konfiguration im ERP, oft mit Odoo-PartnerAufwand je nach Umfang nicht öffentlich dokumentiert
Hosting & Rechenzentrum TÜV-zertifiziertes Rechenzentrum in Nürnberg, AV-Vertrag, 2FA Odoo Online, Odoo.sh oder eigener BetriebServerstandort nicht öffentlich dokumentiert
Abrechnung & Kernfunktionen
Abos & wiederkehrende Rechnungen Kernfunktion inkl. Mindestlaufzeit & Kündigungsfrist Wiederkehrende Pläne mit Abrechnung je Woche, Monat oder Jahrautomatische Rechnungserstellung
Upgrade/Downgrade taggenau, proratierte Abrechnung Upsell-Angebote bei MengenänderungAnteilige Abrechnung über „Align to Period Start“, Proration nicht ausdrücklich genannt
Verlängerungen automatisiert über den Rechnungslauf automatisierte Verlängerungen und Verlängerungsangebote
Sonderpreise & Rabatte je Vertrag mit Gültigkeitszeitraum Preislisten und Rabatte im VerkaufsmodulGültigkeit je Vertrag nicht öffentlich dokumentiert
Mehrstufiges Mahnwesen je Mahnstufe eigene Mahn-E-Mail inkl. Rechnung automatisches Schließen bei NichtzahlungMehrstufiges Mahnwesen für Abos nicht öffentlich dokumentiert
Rücklastschrift-Automatik über finAPI: Info-Mail, Gebühr, Umstellung auf Überweisung oder Pausenicht öffentlich dokumentiert
Customer Self-Service-Portal Rechnungen, Verträge, Upgrade/Kündigung, Online-Zahlung Portal mit Vertragsdaten, Kündigung durch den Kunden und Kündigungsgrund
Kündigungsbutton (§ 312k BGB) rechtskonform enthalten Kündigung im Portal möglichKonformität mit § 312k BGB nicht öffentlich dokumentiert
Kennzahlen MRR/ARR, Churn, Umsatzprognose als CSV-Report Dashboard mit MRR und Lifetime Value
Rechnungen, Steuern & Buchhaltung
Rechnungswesen bewusst kein Buchhaltungssystem, Übergabe an DATEV und andere Tools Buchhaltung gehört zur Odoo-Suitedeutsche Lokalisierung abhängig von Version und Setup
DATEV-Anbindung Buchungsdatenservice 2.0 inkl. Belegbilder über Drittanbieter-Module im Odoo Apps StoreBeispiel: DATEV-XML-Export eines Drittanbieters
Elektronische Rechnung ZUGFeRD & XRechnung seit 2019Umfang für Deutschland je Odoo-Version prüfen
Passive Rechnungsabgrenzung (PRAP) auf Monatsbasis, im FiBu-Exportnicht öffentlich dokumentiert
Umsatzsteuer-Meldungen Reverse-Charge, Zielland-Besteuerung (MOSS), Zusammenfassende MeldungDetails der deutschen Lokalisierung je Version prüfen
Schnittstellen & Zahlungen
Payment-Provider Stripe, Adyen, Unzer, PayPal; Lastschrift auch direkt über die Hausbank Stripe, Adyen, Mollie, PayPal u. a. in der Odoo-Dokumentation gelistetAutomatische Zahlung je Anbieter nicht öffentlich dokumentiert
REST-API OpenAPI-Standard externe APIlaut Drittquelle nur im Custom-Plan
MCP-Server für KI-Agenten Open Source auf GitHubnicht öffentlich dokumentiert
Weitere Prozesse (CRM, Lager, Projekte) kein ERP, Anbindung über API und Zapier/Locoia in derselben Suite verfügbar
Kosten & Einstieg
Preismodell Öffentlich: Professional 139 € / Monat inkl. 500 Verträge, Enterprise 330 € inkl. 1.000 VerträgeZusätzlich: FLEX-Serie ohne Grundgebühr, rein umsatzbasiert Preis je Benutzer und Monatlaut Drittquelle Standard ab 24,90 $, Custom ab 37,40 $; Implementierung kommt hinzu
Testzugang Sandbox kostenfrei, unverbindlich, zeitlich unbegrenzt Testphase für kostenpflichtige Tarifelaut Drittquelle 15 Tage

Wichtiger Hinweis: Wo Odoo stärker aufgestellt ist

Wer Abos, Verkauf, Lager, Projekte und Buchhaltung in einer Suite führen will, findet bei Odoo den breiteren Funktionsumfang. Das deckt Fakturia nicht ab: Fakturia automatisiert Verträge, Rechnungen, Mahnwesen und Buchhaltungsübergabe, ist aber kein ERP.

Kostenvergleich

Was zahlen Sie wirklich?

Die Preismodelle sind nicht direkt vergleichbar: Odoo rechnet nach Benutzern ab, Fakturia nach Vertragsvolumen. Hier die öffentlichen Fakturia-Kosten je nach Vertragsvolumen; bei Odoo hängen die Kosten von Benutzerzahl, Tarif und Einrichtungsaufwand ab.

SzenarioFakturiaOdoo
Einsteiger
500 Verträge
Professional: 139 € / Monatje Benutzer, zzgl. Einrichtung
Wachstum
1.500 Verträge
Enterprise: 390 € / Monatje Benutzer, zzgl. Einrichtung
Scale-up
5.000 Verträge
Enterprise: 810 € / Monatje Benutzer, zzgl. Einrichtung

Berechnung Fakturia (netto pro Monat): Professional 139 € inkl. 500 aktive Verträge, 3 Benutzer und Premium-Support. Enterprise 330 € inkl. 1.000 Verträge, 0,12 € je weiterer Vertrag. Zusätzlich fallen die Gebühren Ihres Payment-Providers an. Für Odoo nennt eine Drittquelle 24,90 $ (Standard) bzw. 37,40 $ (Custom) pro Benutzer und Monat; verbindliche Preise gibt Odoo im Angebot an. Hinzu kommen je nach Projekt Einrichtung, Anpassungen und Drittanbieter-Module, zum Beispiel für DATEV.

Fakturia: planbar ab 139 € im Monat – 3 Benutzer inklusive, jeder weitere Benutzer 5 € (Premium-Onboarding optional, 1.200 € einmalig).

Für Startups mit knappem Budget gibt es zusätzlich die FLEX-Serie: keine monatliche Grundgebühr, rein umsatzbasierte Abrechnung. Ein späterer Wechsel in die Business-Serie ist erst nach 36 Monaten möglich.

Entscheidungshilfe

Für wen passt welche Lösung?

Fakturia ist die bessere Wahl, wenn …

  • die Abo-Abrechnung im Mittelpunkt steht und kein ERP-Projekt gewünscht ist
  • DATEV-Übergabe, ZUGFeRD und XRechnung zum Alltag gehören
  • Lastschrift, Mahnwesen und Rücklastschriften automatisiert laufen sollen
  • Sie öffentliche, planbare Preise statt eines Projektangebots wollen
  • Daten in einem deutschen Rechenzentrum liegen sollen

Odoo ist die bessere Wahl, wenn …

  • Sie ohnehin ein ERP einführen oder bereits Odoo nutzen
  • Abos eng mit Verkauf, Lager, Projekten und Buchhaltung verzahnt sein sollen
  • Sie Prozesse selbst anpassen oder mit einem Odoo-Partner umsetzen wollen
  • Ihr Team die Pflege einer umfassenden Suite einplant
Zusammenspiel

Beides kombinieren

Die Entscheidung muss nicht „entweder oder“ lauten. Wer Odoo für Verkauf und Warenwirtschaft nutzt, kann die Abo-Abrechnung in Fakturia auslagern und Kunden, Verträge und Umsätze über REST-API und Webhooks abgleichen. Eine vorgefertigte Schnittstelle zwischen Fakturia und Odoo ist nicht öffentlich dokumentiert. Im Beratungsgespräch klären wir, wie ein solches Zusammenspiel in Ihrem Prozess aussehen kann.

Standort & Unabhängigkeit

Warum der Standort zählt

Fakturia wird ausschließlich von der Luminea IT Services GmbH aus Sauerlach bei München entwickelt – im Privatbesitz, unabhängig von ausländischen Investoren – und in einem TÜV-zertifizierten Rechenzentrum in Nürnberg betrieben. Kern und Fundament der Software wurden von erfahrenen Software-Architekten in Deutschland konzipiert und von Hand gebaut. Mit AV-Vertrag und 2FA-Absicherung ist die Compliance-Grundlage für Ihr Abrechnungsgeschäft gelegt.

Fakturia unverbindlich ausprobieren

Die Sandbox ist kostenfrei, unverbindlich und zeitlich unbegrenzt – mit vollem Funktionsumfang.

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Häufige Fragen

Fakturia vs. Odoo Subscriptions – FAQ

Was ist der Unterschied zwischen Fakturia und Odoo Subscriptions?
Odoo Subscriptions ist ein Modul der ERP-Suite Odoo und arbeitet zusammen mit Verkauf und Rechnungswesen. Fakturia ist eine spezialisierte Subscription-Management-Software für den gesamten Abo-Prozess von der Vertragsanlage bis zum Zahlungseingang, mit DATEV-Übergabe, ZUGFeRD, XRechnung, Mahnwesen und Rücklastschrift-Automatik.
Was kostet Odoo Subscriptions im Vergleich zu Fakturia?
Odoo berechnet nach Benutzern, nicht nach Verträgen. Laut einer Drittquelle liegt der Standard-Tarif bei 24,90 $ und der Custom-Tarif bei 37,40 $ pro Benutzer und Monat; verbindliche Konditionen nennt Odoo im Angebot. Hinzu kommen je nach Projekt Einrichtung und Anpassungen. Fakturia Professional kostet 139 € netto pro Monat inklusive 500 aktiven Verträgen, Enterprise 330 € inklusive 1.000 Verträgen (jeder weitere Vertrag 0,12 € pro Monat). Zusätzlich gibt es die FLEX-Serie ohne Grundgebühr mit rein umsatzbasierter Abrechnung.
Unterstützt Odoo DATEV und die E-Rechnung?
Für den DATEV-Export gibt es im Odoo Apps Store Module von Drittanbietern. Zum Umfang von ZUGFeRD und XRechnung in der deutschen Lokalisierung sollten Sie die Dokumentation der eingesetzten Odoo-Version prüfen. Fakturia unterstützt ZUGFeRD und XRechnung seit 2019 und übergibt Buchungssätze samt Belegbildern direkt über den DATEV-Buchungsdatenservice 2.0.
Brauche ich für Fakturia ein ERP?
Nein. Fakturia arbeitet eigenständig und lässt sich über REST-API, Webhooks und Zapier mit Ihren Systemen verbinden. Wer bereits ein ERP nutzt, kann Fakturia für die Abo-Abrechnung ergänzen und Buchungssätze per DATEV-Export übergeben.
Wo werden die Daten gespeichert?
Fakturia läuft in einem TÜV-zertifizierten Rechenzentrum in Nürnberg. Bei Odoo hängt der Standort von der gewählten Betriebsform ab (Odoo Online, Odoo.sh oder eigener Betrieb); einen festen Standort nennt die öffentliche Produktseite nicht.
Für wen ist Odoo die bessere Wahl?
Odoo passt, wenn Sie ohnehin ein ERP einführen und Abos zusammen mit Verkauf, Lager, Projekten und Buchhaltung in einer Suite verwalten möchten. Fakturia ist die bessere Wahl, wenn die Abo-Abrechnung im Mittelpunkt steht und Sie DATEV, E-Rechnung, Mahnwesen und Lastschrift ohne ERP-Projekt automatisieren wollen.
Kann ich Fakturia kostenlos testen?
Ja. Unter fakturia.de/testmandant erhalten Sie eine kostenfreie, unverbindliche und zeitlich unbegrenzte Sandbox. Auf Wunsch übernimmt das Premium-Onboarding (einmalig 1.200 €) die komplette Grundeinrichtung.
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